Chronik


Hier finden Sie eine (nicht ganz aktuelle) Vereins-Chronik

 

1951
Am 11.08.1951 fand in Anwesenheit von ca. 20 Personen die eigentliche Gründung des
MSC Stuttgart-Stammheim e.V. im ADAC im Gasthaus „Zur Traube“ in Stuttgart-Stammheim statt.
Der Sitzung vorausgegangen waren mehrer Zusammenkünfte von Interessierten, die sich zum größten Teil aus früheren Ausfahrten mit dem Motorrad kannten.
Dieser erlauchte Kreis reichte zurück bis in das Jahr 1938, als sich zur damaligen Zeit jedes Wochenende ca. 15 bis 20 Motorradfahrer aus Stammheim und Zuffenhausen in zwangloser Weise zu Ausfahrten trafen.
So galt damals noch als ein „König“ der einen „Feuerstuhl“ sein eigen nennen konnte.
Erinnert sei hier insbesondere an Otto Bollinger mit seiner „RUDGE“ an der es immer etwas zu reparieren gab, oder später mit „BMW R 51“ (erste BMW mit Hinterradfederung), an Hans Stegmaier mit einer schweren „NSU 500“, an Robert Schuler mit „NSU 350“ mit hochgezogenen Auspuffrohren, an Karl Schuler mit „NSU 500“ sowie an noch viele Kameraden, die den mörderischen 2. Weltkrieg nicht überlebten.
Als Ergebnis dieser ersten Zusammenkunft am 11.08.1951, die hauptsächlich von Fritz Ehnis und Robert Seinitz vorbereitet wurde, wurde neben der Gründung des Vereins noch folgender vorläufiger Ausschuss gewählt:

 

Erwin Bitter

1. Vorsitzender

Erwin Lörcher

2. Vorsitzender

Willy Müntsch

Schatzmeister

Fritz Ehnis

Schriftführer

Willi Massa

Sportleiter

Otto Boinger

Beisitzer

Helmut Fischer

Beisitzer

Robert Seinit

Beisitzer

Nach mehreren weiteren Sitzungen einigte man sich in diesem Ausschuss darauf, den Termin für die offizielle Gründungsversammlung auf den 22. September 1951 zu legen. Die Versammlung wurde dann auch im Gasthaus „Zur Krone“ in Stammheim durchgeführt.
Zu dieser Gründungsversammlung waren unter anderen Ehrengästen auch der damalige Geschäftsführer des ADAC-Württemberg, Herr Pleil, erschienen, der die einleitenden Worte sprach, sowie Herr Illg vom MSC Stuttgart-Bad Cannstatt als Vertreter des Patenclubs, der zur Erinnerung eine Plakette überreichte.
Als motorsportliche Veranstaltung wurde im Jahr 1951 eine Fuchsjagd mit dem Motorrad organisiert, die auch regen Zuspruch fand.
Außerdem errang als erster Sieger des „NEUCLUBS“ Otto Bollinger beim Geschicklichkeitsfahren beim Motorsportfest in Neckarrems den Klassensieg auf BMW R 51.
Clubmeister 1951 wurde Otto Bollinger.

1952
Im Jahr 1952 fand das erste Motorsportfest auf dem Sportplatz des SKV Stammheim statt.
Das Fest war gut besucht, zumal noch Erinnerungsplaketten ausgegeben wurden.
Deutlich vor Augen steht hier so manchem noch die „mächtige Gestalt“ des damaligen Sportleiters MASSA, der beim Aufbau des Zeltes kräftig zupackte, und als Ordnungsdienst allein schon durch seine Erscheinung sehr „beruhigend“ wirkte.

1953
Auch 1953 wurde wieder ein Motorsportfest auf dem SKV-Platz abgehalten, das wiederum ein durchschlagender Erfolg war. Zur Verteilung kamen damals Gold-, Silber- und Bronzeplaketten, die sehr begehrt waren.
Weitere Veranstaltungen waren ein Faschingsball, ein Werbeabend in Zuffenhausen und eine Wegweisersuchfahrt.
Hervorzuheben ist, dass von den Motorsportlern des Vereins in 1953 folgende Preise errungen werden konnten:
9 Gold-, 12 Silber- und 11 Bronzeplaketten.

1954/1955
Die Neuwahlen 1954 und 1955 ergaben keine nennenswerten Änderungen. Es wurde als Vorausplanung jedoch an die Schaffung eines eigenen Motorsportgeländes auf dem Kallenberg gedacht, auf dem auch ein eigenes Clubheim entstehen sollte.
Die Herbstfeier mit Siegerehrung fand im damaligen Clublokal „Löwen“ statt.
Clubmeister 1955 der Sportfahrer wurde Heinz Girner.

1956
1956 wurde die auf den 03.02. angesetzte Jahreshauptversammlung wegen Fertigstellung des Clubheims auf dem Kallenberg verschoben und fand später im neu erbauten Motorsportheim statt.
Für den verstorbenen 2. Vorsitzenden, Heinz Fischer, wurde G. Grohmann gewählt. Willi Massa trat wieder einmal von seinem Amt als Sportleiter zurück, da er beruflich (Anfang bei der Firma Henkel) zu sehr beansprucht war. Als neuer Sportleiter wurde Wilhelm Ottenbach gewählt.
Zum ersten Mal wurde im Zuge des Clubheim-Neubaus und der dadurch notwendigen Eigenbewirtschaftung ein Wirtschaftsausschuss gewählt.

1957
Die Jahreshauptversammlung 1957 sah den Club in Geldnöten, da die Erstellung des Clubheimes auf dem Kallenberg sämtliche Reserven aufgebraucht hatte.
Trotzdem besuchten die Sportfahrer innerhalb des Jahres insgesamt 27 Veranstaltungen (darunter 14 internationale und 11 nationale).

1958
Unter Anwesenheit des damaligen ADAC-Gausportleiters, Herrn Illg, wurde am 19.01.1958 die Jahreshauptversammlung eröffnet. Der Club hatte seinerzeit 117 Mitglieder.
Man hatte große finanzielle Sorgen wegen des Clubheims-Neubaus; zudem war im Neubau des öfteren eingebrochen worden.
Trotzdem nahmen Mitglieder an einer Vielzahl von Veranstaltungen mit großem Erfolg teil.
So wurden bei einer Feierlichkeit im Kursaal folgende Mitglieder bzw. Fahrer des Vereins geehrt:

 

Schweinle, Karl-Heinz

2. Platz Gaumeisterschaft Gespann bis 250 ccm zugleich Gaumeisterschaftsnadel in Silber und goldenes und silbernes ADAC-Sportabzeichen

Hermann, Hans

Gausportabzeichen Silber, ADAC-Sportabzeichen Bronze

Müller, Wolfgang

Gausportabzeichen Bronze

v. Teuenfels, Ernst

Gausportabzeichen Bronze

1961
Bei der Jahreshauptversammlung 1961 gab der 1. Vorsitzende, Willi Massa, einen Rückblick über das 10-jährige Bestehen des Clubs und hob die Vereinstreue vieler Mitglieder hervor. Er stellte den Erwerb des Grundstücks „Im Greut“ und die Errichtung des behelfsmäßigen Clubheims als gute Geldanlage dar und nannte als Ziel ein schönes und massives Heim. Sportleiter Manfred Mast gab folgende Clubmeister bekannt:

 

Motorräder

1. Platz

Manfred Schick

 

2. Platz

Wolfgang Bauer

 

3. Platz

Adolf Mast

 

4. Platz

Roland Müller

 

 

 

Automobile

1. Platz

Manfred Schick

 

2. Platz

Hermann Schwarz

1962
Im Jahr 1962 trat Willi Massa als 1. Vorsitzender zurück. Sein Nachfolger wurde Karl Walz.
Die 1962 gegründete Jugendgruppe mit 13 Mitgliedern nahm zum Auftakt am 28.04.1962 an einem ADAC-Jugendtreffen in Berlin teil. Die vom ADAC organisierte und finanzierte 3-tägige Fahrt war ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmer. Leiter der Jugendgruppe war Manfred Mast.

1963
Bei der Jahreshauptversammlung 1963 konnte der 1. Vorsitzende Karl Walz, Gaubeiratsmitglied Karl Adolf Metzger und Gaujugendreferent Arthur Schöck begrüßen.
Mathilde Kaiser wurde Leiterin der Frauengruppe, die 1962 gegründet wurde und 19 Mitglieder zählte.
Sportleiter Wolfgang Bauer berichtete von schönen sportlichen Erfolgen. Unter anderem wurden zwei württembergische Meisterschaften errungen.

1964
Das Jahr 1964 stand ganz im Zeichen des Neubaus des von Architekt Hermann Schön geplanten Clubheims. Aufgrund des tatkräftigen Einsatzes vieler Mitglieder konnte die Jahreshauptversammlung 1965 bereits im neuen Clubheim stattfinden. Erster Pächter war die Familie Huissel.

1965/1966
Die offizielle Einweihungsfeier fand am 16./17. Oktober 1965 statt.
1965 wurde erstmals ein Clubmeister im Rallye-Sport geehrt. Sieger wurde Manfred Mast, der diese Disziplin auch im Jahr 1966 gewann.
Erstmals wurde mit Gisela Mast eine Dame als Sportfahrerin geehrt.
An Clubveranstaltungen wurden Bildersuchfahrten, Orientierungsfahrten und Fuchsjagden durchgeführt.
Leiter der Kegelbahn im neuen Clubheim wurde Hans Stegmaier.
Zahlreiche Kegelveranstaltungen wie Clubmeisterschaften, Ortsclub-Kegeln und offenes Kirbekegeln erweiterten das sportliche Programm des Vereins. Die Clubmeisterschaft im Kegeln errang Kurt John junior. Beste Dame war Bärbel Walz.

1967
Offensichtlich angespornt von seinem Filius gelang es Kurt John senior, sich 1967 den Titel des Clubmeisters im Kegeln zu sichern.
Hemut Vollmer baute auf dem Clubgelände eine Minicar-Rennbahn auf, auf der fleißig gefahren wurde. Minicar-Rennleiter wurde Helmut Vollmer.

1968
1968 wurde das Clubgelände durch den Bau einer Minigolf-Anlage bereichert.

1969
1969 stand unter keinem guten Stern:
Schwache Beteiligung der Mitglieder an Clubabenden, Pächterwechsel sowie steigende Kosten durch notwendige Reparaturen aufgrund Wassereinbruchs im Vereinsheim.

1970
1970 übernahm der 1. Vorsitzende, Karl Walz, mit seiner Frau die Bewirtschaftung des Vereinsheims. Sein Aufruf zur Mithilfe bei den Mitgliedern fand kein großes Echo. Daraufhin wurde von ihm am 09.05.1970 eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Schatzmeister Willy Stängle gab einen umfassenden und detaillierten Bericht über die finanzielle Lage des Clubs. Die bis ins kleinste ausgearbeitete Bilanz (die erste seit Bestehen des Clubs) machte allen Anwesenden deutlich, dass Sofortmaßnahmen dringend notwendig waren. Willy Stängle stellte fest, dass die ihm aufgebürdete Last zu groß sei, und bat die erschienenen Mitglieder um Vorschläge, um die entstandene finanzielle Misere zu lösen.
Zwei Wege wurden sofort in Angriff genommen:
1. Bildung eines Finanzausschusses
2. Spendenaktion

1971
1971 ging es dann auch wieder aufwärts. Die Mitgliederzahl erhöhte sich, durch die Arbeit des Finanzausschusses verbesserte sich die finanzielle Lage. Der 1. Stammheimer Automobil-Slalom (national offen) war in Kirchheim/Teck erfolgreich gelaufen, die Weinausfahrt fand zahlreiche Teilnehmer, das Weihnachtsganskegeln war ein Erfolg. Club-Nikolaus, Silvesterfeier und die am 16.01. durchgeführte Jahreshauptversammlung brachten ein volles Haus.
Als Ehrenmitglieder wurden bei der Abschlussfeier begrüßt:
Bezirksvorsteher Michel mit Gattin
ADAC-Gauvorstandsmitglied und 1. Vorsitzender des MSC-Bad
Cannstatt, Dr. Böringer mit Gattin
1. Vorsitzender des Clubs der Automobilfreunde, Herr Weller mit Gattin
1.Vorsitzender des MSC Wangen, Herr Bühler mit Gattin
Herr Stadtrat Motzer mit Gattin.

Sportleiter Manfred Mast konnte folgende Sportfahrer ehren:
Werner Schweitzer
Reinhold Bauer
Claus Schmidt
Kurt Wallenwein
Horst Kiesewetter
Wolfgang Stumpp
Sich selbst erwähnte er nicht, obwohl er die meisten Starts getätigt und die meisten Erfolge errungen hatte.

Kegelsportleiter Fritz Weidner beglückwünschte als Clubmeister bei den Damen:
Frau Elisabeth Stängle
Frau Elfriede Vollmer

Clubmeister bei den Herren wurde Werner Grosch.

1972
Zur Jahreshauptversammlung 1972 konnte der Vorsitzende, Kurt John, den Ehrenvorsitzenden, Ruppert Brenner, begrüßen.
Zu Beginn wurde dem im Alter von 60 Jahren verstorbenen Willi Massa – Ehrenvorsitzender, Mitbegründer des Clubs und erfolgreicher Sportfahrer – gedacht.
Rekordergebnisse konnten aus dem Motorsportjahr 1971 vermeldet werden:
Über 20 Sportfahrer nahmen an ca. 35 Fremdveranstaltungen teil. Beim Jedermann-Slalom am 24.10.1971 auf dem Cannstatter Wasen wurden 185 Starter, 7 Mannschaften und ca. 400 Zuschauer gezählt.

1973
In 1973 wurden zahlreiche gesellschaftliche und sportliche Veranstaltungen durchgeführt:
Unter anderem: Teilnahme bei der Rallye Monte Carlo (Werner Schweitzer/Kurt Wallenwein), Rallye „Heißer Schnee“, Tour de Europe (Werner Schweitzer/Ostmann und Kurt Wallenwein/Alvio Soccol), Rallye Chamonix mit 3 Teams, Intercontinental-Rallye (Kalische/Dörr), Edelweiß-Rallye (Mast/Dörr), Olympia-Rallye und Europa-Rallye Süd.

1974
Infolge der Erkrankung des Schatzmeisters, Willy Stängle, konnte die Jahreshauptversammlung 1974 erst im Oktober stattfinden. Von über 480 stimmberechtigten Mitgliedern waren 105 anwesend. Bedingt durch die Größe wurden einzelne Unterabteilungen gegründet.

1975
Bei der Jahreshauptversammlung am 24.05.1975 trauerte man um den Tod des langjährigen 2. Vorsitzenden und Club-Syndikus, Dr. Gustav Adolf Drescher, und des bei einem tragischen Verkehrsunfall verstorbenen Clubwirts und Sportleiters, Horst Necker.
Mit über 600 Mitgliedern hatte der Club seine bis dahin höchste Mitgliederzahl erreicht. Hörst Dörr übernahm zuerst kommissarisch und dann offiziell das Amt des Sportleiters. Die Slalom-Trophäe wurde wieder bei sehr hoher Beteiligung der PKW- und Motorradfahrer ohne Unfall oder Schaden durchgeführt. Die gut eingespielten Funktionäre gewährleisteten einen reibungslosen Verlauf. Der sportliche Ruf des MSC bewerkstelligte, dass eine breite Schicht von Motorsport-Enthusiasten die Reihen des Clubs verstärkten, und in diesem Jahr die Leistungen auf einen nie da gewesene Spitze trieben. Fast jeden Sonntag wurde ein Gesamtsieg errungen, von den Klassensiegen gar nicht zu sprechen.

1976
1976 feierte man neben den motorsportlichen Veranstaltungen das 25-jährige Bestehen des Clubs. Anlässlich der Weihnachts- und Jahresabschlussfeier wurde unter anderem der Geschäftsführer des ADAC Württemberg, Horst von Maur, begrüßt. Überschattet wurde die Veranstaltung durch den plötzlichen Tod des Schatzmeisters, Willy Stängle.
Gesamtclubmeister 1976 und zugleich Stadtmeister im Automobil-Slalom der Stadt Stuttgart wurde Hans-Günter Wallenwein.

1977
Die Jahreshauptversammlung von 27.02.1977 brachte eine geänderte Vorstandschaft. Aus gesundheitlichen Gründen trat der bisherige 1. Vorsitzende, Kurt John, zurück. Sein Nachfolger wurde Sebastian Retzer, bisheriger 2. Vorsitzender und Gründungsmitglied. Kurt John wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Anwesend war als Ehrengast Herr Marx vom ADAC Württemberg.
Ein sportlicher Höhepunkt mit Rekordbeteiligung war der Fahrerlehrgang (in Zusammenarbeit mit der Firma Porsche) auf dem Hockenheim-Ring.
Beim letzen Slalom des Jahres, der zugunsten der Aktion Sorgenkind durchgeführt wurde, waren trotz Schnee und Kälteeinbruchs 105 Fahrzeuge am Start. Es konnte DM 1.200,00 überwiesen werden.
Neben diesen Veranstaltungen fanden die aktiven Sportfahrer dennoch die Zeit, sich rege an Slaloms und Rallyes anderer Clubs zu beteiligen und sich zu platzieren. Folgende Clubmeister konnte geehrt werden:
Rallye-Clubmeister wurden Uwe Burmeister und Horst Dörr
Slalom-Clubmeister wurde Walter Heubach
Beste Damen: Margit Hübert und Susanne Friedrich.
Überschattet wurde das Jahr durch den plötzlichen Tod des bekannten Motorrad-Rennfahrers früherer Jahre, hervorragenden Service-Mannes, Beisitzer und guten Vereinskameraden, Paul Schwarz.

1978
Eine böse Überraschung brachte das Frühjahr 1978: Bei der Hochwasserkatastrophe stand das gesamte Untergeschoss des Clubheims unter Wasser. In wochenlanger mühevoller Arbeit rissen ein Dutzend emsiger Mitglieder die total zerstörte Kegelbahn mit dem Schlaghammer heraus und räumten den Schutt weg. Gleich im Anschluss wurde eine neue Kegelbahn erstellt. Hervorzuheben sei hier, dass durch die Eigeninitiative besagter Clubmitglieder dem Verein Kosten in Höhe von ca. DM 10.000 erspart werden konnten.
Anlässlich der Einweihung der neuen Kegelbahn konnten Sportkegler das Sportabzeichen erwerben. Bei den spontan durchgeführten Kegel-Club-Meisterschaften siegten Gustav Weiler und Eva Kienle.
Ein positives Ereignis war die gute Platzierung des Teams Kurt Wallenwein/Horst Kötter bei der Rallye Costa Brava, das von zwei Service-Fahrzeugen des MSC betreut wurde.
Die Weihnachts- und Jahresabschlussfeier sah folgende Clubmeister:

 

Rallye-Sport

Kurt Wallenwein und Horst Kötter

Jedermann-Slalom

Hans-Günter Wallenwein

Rundstreckenrennen

Michael Voss

1979
Bei der Jahreshauptversammlung 1979 wurde Horst Dörr zum Sportleiter gewählt. Neben den Automobil- und Motorradslaloms wurde erstmals ein Volksradfahren veranstaltet, das regen Zuspruch fand.

1980
Neben den üblichen Veranstaltungen war das Jahr 1980 ausgefüllt mit Vorbereitungen zum 30-jährigen Vereinsjubiläum.

1981
Das Ereignis des Jahres 1981 rückte immer näher – der Verein wird 30 Jahre alt. Vom 01. bis 04.05. wurde dieser Geburtstag im großen Rahmen gefeiert. 4 Tage lang bot der MSC den Stammheimern ein Fest, wie sie es nicht alle Jahre geboten bekommen. Obgleich es Petrus mit den Motorsportlern am Freitag nicht gerade gut meinte; das Volksradfahren fiel buchstäblich ins Wasser, so bot sich für den neuen Stammheimer Bezirksvorsteher, Rainer Böhm, im Festzelt die Gelegenheit, seinen ersten offiziellen Fassanstich durchzuführen. Eine Aufgabe, die er mit Bravour löste. Die „Kornkammer-Buam“ aus Kornwestheim spielten im Festzelt auf.
Bis auf den letzen Platz gefüllt war das Festzelt am Samstagabend. Mit der Ehrung der Gründungs- und langjährigen Clubmitglieder wurde der Abend eröffnet. Für Stimmung sorgten die Original Fidelen Egerländer und Meisterjodler Franzl Lang.
Der Sonntag begann mit einem Frühschoppen im Festzelt. Beim anschließenden Kindernachmittag waren allerhand zusätzliche Attraktionen geboten. Der Start eines Heißluftballons, ein Ballonwettfliegen und last not least die Vorstellung des kleinsten Motorrad der Welt, das nur ganze 14,5 cm groß war. Es gehörte zum Fahrzeugpark des 1. Stuttgarter Minimotorradclubs. Die tolle Show der Zauberer Calanis und die Mustikstars Mona und Hagen rundeten den Nachmittag ab.
Rahmenprogramm für das gesamte Jubiläumsfest bildeten Sportfahrzeuge vom Werksteam der Firma Porsche u.a. der Safari-Porsche und ein Monte-Carlo-Porsche sowie Fahrzeuge der Vereinsfahrer. Wer selbst Sport treiben wollte, konnte sich am Volksradfahren rund um Stammheim beteiligen, an dem beim 2. Start am Samstagmorgen immerhin 47 Radfahrer teilnahmen. Ein kleiner Vergnügungspark lockte die Jugendlichen und Kinder hinaus auf das Festgelände.
Den Abschluss bildete eine Disco mit Nebel- und Lichtshow am Montagabend.
Im Vereinsheim veränderte sich die Pachtsituation. Unser langjähriger Clubwirt, Rudi Haag, gab das Geschäft nach sechs Jahren auf. Nachfolger wurde die Herren Köhnlechner und Ottenbacher.

1983
Das Rallyeteam Kurt Wallenwein/Horst Kötter mit dem Serviceteam Elvira und Ralf Russig sowie Werner Gassmann, hatte viel Werkzeug und mehrere Reifen im Mercedes-Kastenwagen verstaut, als es am 06.03.1983 nach Moraiva/Spanien zur Rallye Spanien fuhr. Das Rallyefahrzeug, ein Mercedes 289CR, war gut präpariert auf den Hänger gepackt. Dann wurden 180 km Anfahrt unter die Räder genommen. Am Ende der Sonderprüfung war man mit dem Ergebnis zufrieden. Man konnte sich gegen die starke internationale Konkurrenz durchsetzen und erreichte den 3. Platz in der Klasse, den 2. Platz in der Gruppe und im Gesamtergebnis den 18. Rang. Es starteten insgesamt 68 Fahrer.

1984
1984 war ein Prüfstein der Gemeinschaft. Sie hat sich bewährt.
Renovierungsarbeiten und Umbauten am und im Vereinsheim dieser Größenordnung konnten nur durch den hohen Einsatz einiger Mitglieder geschaffen werden. Nach Abschluss der Arbeiten war das Clubheim wieder in einen Zustand versetzt, der ein geordnetes Clubleben möglich machte. Der Umbau und die Renovierung haben Kosten in Höhe von ca. DM 90.000 verursacht. Ohne die erbrachten Eigenleistungen wären ca. DM 120.000 nötig gewesen. 21 Clubmitglieder leisteten 1710 Arbeitsstunden!!! Diese Maßnahme waren notwendig geworden, weil der Pächter die entsprechende Sorgfalt zur Erhaltung der Gast- und Wohnräume vermissen ließ.
Am 18.08.1984 war es dann soweit, dass die Arbeit mit einem Fest zur Neueröffnung des Clubheims oberirdisch abgeschlossen wurde. Petrus machte gutes Wetter, eine kleine Automobil-Ausstellung Laune, und unser neuer Pächter, Familie Sladic, die Erfahrung, dass wenn der Club ruft, viele kommen.
Am 15.09.1984 um 18.30 Uhr wurde der letzte Arbeitstag mit dem Reinigungsgerät auf der Kegelbahn durchgeführt.
Helmut Vollmer erinnert sich seiner alten Mitstreiter aus den ersten Motorsportzeiten. Seine Idee war, alle einmal wieder an einen Tisch zu bekommen. Verbindungen wurden geweckt. Adressen gesammelt, Einladungen telefonisch, schriftlich oder mündlich ausgesprochen. Dann harrte man der Dinge. Und siehe da, alle kamen. Sogar aus Zürich reisten zwei ehemalige MSC-ler an. Der Erfolg war also durchschlagend. Nach vielen „Benzin-Gesprächen verabschiedete sich die alte Garde gegen 23.00 Uhr.

1986
Sportliche Ereignisse im Jahr 1986 waren ein Slalom in Schwieberdingen, ein Beifahrerlehrgang sowie eine Clubinterne Orientierungsfahrt.
Vom 15.07. bis 24.08.1986 führte der MSC das Vereinsheim in eigener Regie.
Ab September wurde Familie Maddalena neuer Pächter und richtete eine Pizzaria ein.

1987
1987 erfolgte ein Wechsel der Vereinsführung. Nach 10-jähriger aktiver Vereinsarbeit stellte sich Sebastian Retzer nicht mehr zur Wahl. Sein Nachfolger als 1. Vorsitzender wurde Alexander Meisel.
Die Sportfahrer des MSC waren auch in diesem Jahr wieder aktiv. Mit dem 10-jährigen Thomas Haslbeck hatte der MSC wieder Rennfahrernachwuchs. Er bestritt 6 Seifenkistenrennen, wo er gute Platzierungen erreichte.

1988
Sehr aktiv waren die Mitglieder und Spportfahrer im Jahr 1988. Es wurden erstmals wieder 3 Slaloms um die Stammheimer Trophäe veranstaltet, die auch von Fahrern anderer Clubs gut besucht waren.
Am 05.06.1988 beteiligten sich der MSC am Festzug mit einigen Fahrzeugen und Seifenkisten. Anlass war das 10-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr in Stammheim. Es hat allen großen Spaß gemacht.
Am 05.07. bis 10.07.1988 beteiligten sich einige Clubmitglieder an einem Spotwochenende in der Sportschule Ruit.
Das große Ereignis des Jahres war das 1. Stammheimer Seifenkistenrennen mit Läufen zur Baden-Württembergischen Meisterschaft. Am Sonntag, den 11.09.1988 war ganz Stammheim auf den Beinen und es herrschte eine Stimmung wie bei der Formel 1.
Sieger im Ortsrennen, vollgummibereift wurde Thomas Haslbeck.
Ortsrennen luftbereift:

 

1. Platz

Sandro Wallenwein

2. Platz

Thomas Haslbeck

3. Platz

Wolfgang Scheck

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und eine gute Werbung für den MSC-Stammheim.
Das Rallyeteam Kurt Wallenwein/Horst Dörr konnte sich bei mehreren Rallyes, u.a. bei der Bulgarien-Rallye (bestes deutsches Team), gut platzieren.

1989
Bei der Jahreshauptversammlung am 12.03.1989 stellte sich Alexander Meisel nicht mehr zur Wahl. Sein Nachfolger wurde Karl-Heinz Hirzel.
Auch in diesem Jahr war wieder eine Menge los:
Slaloms, Pfingst- und Weinausflug, Sportwochenende in Ruit, Seifenkistenrennen und wieder einmal ein gut besuchtes Sommerfest.
Erstmals seit Jahren konnte der MSC bei Slalomveranstaltungen wieder eine Mannschaft nennen. Die erfolgreichen Fahrer, die auf Anhieb zwei 1. Plätze belegten, waren:
Thomas Benter, Uwe Burmeister, Max Haslbeck, Werner Ivschak, Ralf Russig.
Clubmeister 1989 wurde Ralf Russig. Den 2. Platz belegte Sportleiter Thomas Benter gefolgt vom 2. Vorsitzenden Uwe Burmeister auf dem 3. Platz.
Weitere gute Platzierungen erreichten die Clubmitglieder Werner Ivschak (G2: 4 Platz), Frieder Jäger (G5: 4 Platz), Alexander Meisel (G7: 1. Platz).
Gesamtsieger der Stammheimer Trophäe wurde Klaus Hermann aus Nürtingen. Beste Dame war Heike Wurdak vom MSC Abtsgmünd. Den 3. Platz belegte Clubmitglied Ingrid von Olnhausen-Feuchter.

1990
Auf fremden Pfaden bewegten sich die Motorsportler am Muttertag 1990. Auf Vorschlag der Profiwanderer Bernd Auerhammer und Harry Feuchter beteiligte sich der MSC mit einer Mannschaft am Wandertag der Skizunft Zuffenhausen. Die starke Gruppe mit 27 Teilnehmern, darunter zahlreiche Kinder, bewältigten die 12 km lange Strecke mühelos. Als Trophäe brachten die Wanderer einen schönen Zinnteller mit.
Erstmals in der Geschichte der Vatertagsausflüge wurden die Wanderer an der Strecke von einem Service-Team versorgt. Groß war die Überraschung!!!
Sehr aktiv und erfolgreich waren auch die Sportfahrer. Bei den Slalomveranstaltungen und den Gerhard-Mitter-Gedächtnispokal verpasste die MSC-Mannschaft nur um 3 Punkte den begehrten 1. Platz.
Die erfolgreichen Fahrer waren:
Thomas Benter, Uwe Burmeister, Frieder Jäger, Ingrid von Olnhausen-Feuchter, Ralf Russig.
Clubmeister wurde Uwe Burmeister.
Clubchampion der Seifenkistenfahrer wurde Thomas Haslbeck gefolgt von Wolfgang Scheck, Thomas Hagmeier und Michael Auerhammer.
Ein besonderes Erlebnis war die Panorama- und Touristikfahrt auf die Atlas-Sportalm im Zillertal vom 01.11. bis 04.11.1990 zusammen mit dem MFC Zweibrücken. Organisiert und überwacht wurde diese Ausfahrt von Horst Dörr und Manfred Mast vom MSC-Stammheim und vom MSF Zweibrücken. Gesamtsieger wurden Uwe Burmeister und Sebastian Retzer. Sie holten somit den Wanderpokal für ein Jahr nach Stammheim.
Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle auch die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an das Gründungs- und Ausschussmitglied Georg Sihler, genannt Schorsch, der als Haus- und Wirtschaftsleiter seit langen Jahren unermüdlich unter Einsatz von viel Freizeit, Mühe und Geld die gesamten Außenanlagen des Vereinsheims betreute, sowie an Herrn Reinhold Bauer, gleichfalls langjähriges Mitglied und unerschöpflicher Sponsor des MSC.

1991
Der Anfang des Jahres 1991 war geprägt von den Vorbereitungen zum 40-jährigen Vereinsjubiläum.
Am 15,03,1991 fand ein Clubabend besonderer Art statt. Der MFC Zweibrücken besuchte unser Vereinsheim und gemeinsam wurde das Filmmaterial von der Sternfahrt (01.11.-04.11.1990) auf die Atlas-Sport-Alm im Zillertal betrachtet. Leider hat sich dieser Partnerverein zwischenzeitlich aufgelöst.
Trotz der Arbeiten besuchte die MSC-Jugend am 05.05.1991 den Jugendsporttag des ADAC Kichheim/Teck mit den Jugendsportarten Seifenkisten, Fahrrad mit Beiwagen, BMX, Motorradtrial und Kart. Ein Erlebnis nicht nur für die Zuschauer.
Beim Tauziehwettbewerb des Hundesportvereins nahm eine Abordnung des MSC teil, allerdings mit mäßigem Erfolg.
Die Seifenkistenfahrer des MSC steigerten Ihre Leistungen. Von Torsten Hagmeier, Thomas Haslbeck, Oliver und Tanja Pflüger und Wolfgang Scheck sollte man noch viel hören.
Beim Automobilslalom am 09.06.1991 holte die Mannschaft des MSC mit den Fahrern Uwe Burmeister, Max Haslbeck, Frieder Jäger und Ingrid von Olnhausen-Feuchter den Mannschaftspokal.
Dort nun war es soweit: Am Samstag, den 06.07.1991 wurde um 14.00 Uhr das Fest eröffnet durch den 1. Vorsitzenden, Karl-Heinz Hirzel.
Zur Unterhaltung spielte der bekannte Alleinunterhalter „Herbert“. Eine Schauübung der Jugendfeuerwehr Stuttgart-Stammheim rundete den Nachmittag ab.
Im vollen Festzelt fand am Abend die Ehrung der Gründungsmitglieder und Vereinsjubilare statt.
Zur Unterhaltung und zum Tanz spielten die „Original Marbacher Stadtmusikanten“.
Der Sonntag begann um 11.00 Uhr mit Frühschoppen und Weißwurstessen. Für Stimmung sorgte der „Musikverein Hecklingen“ mit seinem Blasorchester.
Die „Stromberger Veteranen“ führten ihre kostbaren Oldies vor (Motorräder, Heinkel-Roller etc.) Mittags auf dem Festgelände zeigten Trial-Fahrer ihr Können auf ihren Maschinen mit Fahrten über Hindernisse.
„Herbert“, der Alleinunterhalter, erfreute die Festgäste mit seinem musikalischen Programm im Festzelt; Tanz und Unterhaltung zum Festausklang.
Als tolles Rahmenprogramm gab es eine Ausstellung mit Rallye- und Sportfahrzeugen der Firma AUDI, Daimler-Benz (jetzt Daimler-Chrysler), Porsche und von Privatfahrern. Ein Schwertransportfahrzeug der Firma Paule konnte besichtigt werden.
Der Renner bei den Kindern war eine Spielstraße, die von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Stuttgart-Stammheim betreut wurde, der ADAC Rennsimulator rundete die ganze Sache ab.
Im November 1991 fand für den clubeigenen Nachwuchs ein Beifahrerlehrgang statt. 17 Teams waren am Start. Die Fahrer waren Mitglieder des MSC. Die jungen Beifahrer wurden per Los dem jeweiligen Fahrer zugeteilt. Horst Dörr führte den Lehrgang durch, unterstützt von Manfred Mast.
Es gewann Erich Schütz (Fahrer) und Katja Hirzel als Beifahrerin. Ein Bild der Siegerehrung hängt im Vereinsheim.
Der Abschluss des ereignisreichen Jubiläumsjahres waren die Kinder-Nikolausfeier und die Jahresabschlussfeier mit Ehrung der Sportfahrer. Das Vereinsheim war bis auf den letzten Platz „ausverkauft“, also ein voller Erfolg.
Die sehr gut bestückte Tombola lockte viele Mitglieder und Gäste zur Feier.
Ein Höhepunkt war die Vergabe der Pokale der Stammheimer Slalom-Trophäe.
Anschließend folgte die Ehrung der Clubmeister.
Bei den Seifenkistenfahrern gewann Wolfgang Scheck vor Markus Ruf und Thomas Haslbeck. Auf den weiteren Plätzen folgte Torsten Hagmeier, Tanja Pflüger und Oliver Pflüger. Deutscher Meister 1991 in der Kasse X (Experimentierklasse) wurde Thomas Haslbeck und Vize-Europameister Wolfgang Scheck.
Bei den Autos konnte Uwe Burmeister seinen Titel als Clubmeister verteidigen vor Max Haslbeck, Ingrid von Olnhausen-Feuchter, Alexander Meisel, Frieder Jäger, Karl-Heinz Hirzel, Thomas Benter, Nevenco Cr und Ilona Haslbeck.

1992
Wer nun glaubte, dass man sich im Jahr 1992 vom Jubiläumsstress erholen könne, war auf dem Holzweg.
Am 03.05.1992 überfiel der MSC einen Kartslalom in Öhringen, wo 21 MSC-ler ab den Start gingen. Bester Fahrer des MSC war Frieder Jäger gefolgt von Uwe Burmeister. Vierte und beste Dame wurde Ingrid von Olnhausen-Feuchter, den 2. Platz der Damenwertung belegte Sonja Hirzel, die als absoluter Motorsportneuling die weiteren Starter auf die Plätze verwies.
Am 31.05.1992 (mit ONS-Prädikat) und am 20.09.1992 fanden die Automobilslaloms statt.
Der Clubabend an jedem 1. Freitag im Monat, das Fahrradturnier im Sommer, das Seifenkistenrennen am 06.09.1992, der Weinausflug und die gut besuchte Kinder-Nikolausfeier waren Höhepunkte des Jahres. Das Clubleben war rege.
Der Höhepunkt 1992 war zweifellos die 800-Jahrfeier von Stammheim. Der MSC machte sich zum Moto: „Vom römischen Wagenrennen zum Motorsport“.
Die Kostüme besorgte man bei einem italienischen Kulturverein, ein Römerwagen wurde eifrig geschmückt und mit 2 Pferden voran führte er mit „Cäsar“ den Tross vom MSC an. Für Aufsehen sorgte eine Seifenkiste samt Fahrer auf dem Dach eines „Schönbuch-Oldtimer-Busses“. Nach den Römer und dem „Fußvolk“ in MSC-T-Shirts waren am Schluss aktuelle Rennfahrzeuge, u.a. das Rallye-Fahrzeug vom Team Kurt Wallenwein/Reinhold Hetz zu sehen.
Nach dem Jubiläum im Vorjahr hat sich der MSC hervorragend in Stammheim präsentiert.
Die älteren Mitglieder des MSC freuten sich, als der junge Motorrad-Rennfahrer Carsten Kurz, betreut von seinem Onkel Steffen Nensberg, am Deutschen Rundstrecken-Cup teilnahm. Begannen doch im Verein die Aktiven hauptsächlich mit Motorrädern.
Sein 2. Platz beim Flugplatzrennen in Straubing wurde gebührend im Clubheim gefeiert.
Bei Rennen auf dem Hockenheim-Ring erreichte er einen 2. und 3. Platz sowie auf dem Nürburgring beim Großen Preis der Stadt Rade einen hervorragenden 4. Platz.
Bei der Jahreshauptversammlung konnten 11 Seifenkistenfahrer für die Teilnahme an der Seifenkisten-Trophäe geehrt werden.
1 Wolfgang Scheck (auch 1. Baden-Württembergischer Meister und Deutscher Meister 1992), 2. Thomas Haslbeck (3. Badenwürttembergischer Meister und 3. Deutscher Meister), 3. Stephanie Ahrendt, 4. Alexander Jäger, 5. Bastian Fries, 6. Torsten Hagmeier, 7. Christian Schauerte, 8. Maurizio Micolani, 9. Marcel Ahrendt, 10. Sofia Sanosidou, 11. Michael Auerhammer.
Im Laufe der Feier wurde Uwe Burmeister die Ewald Kroth-Medaille vom ADAC für besondere Verdienste im Motorsport verliehen. Doppelte Freude für ihn, da er auch Clubmeister 1992 Automobil wurde, 2. Ingrid von Olnhausen-Feuchter (gleichzeitig 1. Platz Damenwertung), 3. Max Haslbeck, 4. Thomas Benter, 5. Steffen Nensberg.
Clubmeister Motorrad wurde Carsten Kurz.
Gesamtsieger der Stammheimer Slalom-Trophäe 1992 wurde Willi Schittenhelm.

1993
Zu Beginn des Jahres 1993 besuchten einige MSC-ler ein Sicherheitstraining auf dem ADAC Übungsplatz am Solitude-Ring. Es lag ziemlich viel Schnee und die Voraussetzungen zum Üben für Verkehrssicherheit im Winter waren ideal.
Ein Tag der offenen Tür der besonderen Art fand am 13.03,1993 statt.
Eine exklusive Vorstellung von Seifenkisten mit den entsprechenden Informationen, Tipps und Bauanleitungen.
Am 08.05.1993 entsandte der MSC eine Abordnung zur Einweihung zur des Jugendhauses in Stammheim. Ca. 100kg Pommes wurden „verbraten“.
Bei tropischen Temperaturen fand am 06.06.1993 der erste Slalom in Sindelfingen statt. Einen hervorragenden 1. Platz erreichte in der Klasse G1 Draga Jäger. In der Klasse G4 wurde Uwe Burmeister 2., Ingrid von Olnhausen-Feuchter 4., Max Haslbeck 7., Steffen Nensberg 8. Dieter Reise wurde in der Klasse F10 5. Die Mannschaft des MSC wurde 2.
Mit 56 Startern und 34 Sonderlaufteilnehmern war der Slalom gut besucht.
Der Römerwagen von der 800-Jahrfeier wurde von unserem Fachmann „Schorsch“ Georg Sihler liebevoll bepflanzt.
Beim alljährlichen Tauziehen beim Hundeverein hat sich der MSC auf den 8. Platz vorgearbeitet.
Das durchgeführte Fahrradturnier hatte 23 Starter und Starterinnen.
Beim 1. Großen Stammheimer Preisskat 1993 platzierten sich unter den 28 Teilnehmern die MSC-ler wie folgt: 9. Karl-Heinz Hirzel, 16. Jürgen Stadtfeld, 19. Uwe Burmeister, 26. Rolf Mößner.
Man sieht, die Mitglieder des MSC sind vielseitig!
Unser Gründungsmitglied, Heinz Girner, filmte beim diesjährigen Seifenkistenrennen.
Die Veranstaltung war gut besucht. Unter anderem waren Schupfnudeln im kulinarischen Angebot, das von den Gästen und Zuschauern sehr gut angenommen wurde. Kentucky Carl sang ein paar Songs, Wolle Kriwanek mischte sich unter die Zuschauer.
Die Platzierungen der einzelnen Klassen:

 

Klasse SK

7. Sandro Zaffarano

Klasse X

1. Thomas Haslbeck

 

4. Wolfgang Scheck

 

 

Ortsrennen vollgummi

1. Sandro Zaffarano

 

2. Pascal Wallenwein

 

6. Jan Sailer

 

 

Ortsrennen luftbereift

1. Thomas Haslbeck

 

2. Wolfgang Scheck

 

 

Altesel

1. Ilona Haslbeck

 

2. Max Haslbeck

 

3. Klaus Wolff

Der obligatorische Abschluss nach dem Kinder-Nikolaus war die Jahresabschlussfeier. Monika Durst brachte eine Einlage als Tanzmariechen. Clubmeister Seifenkisten wurde Wolfgang Scheck, 2. Thomas Haslbeck, 3. Sandro Zaffarano, 4. Pascal Wallenwein, 5. Christian Schauerte, 6. Alexander Fries, 7. Bastian Fries, 8. Michael Auerhammer, 9. Christian Wolff, 10. Stephanie Ahrendt.
Clubmeister Motorsport wurde Dieter Reise (1096 Punkte) vor Uwe Burmeister (1094 Punkte), 3. Ingrid von Olnhausen-Feuchter, 4. Max Haslbeck, 5. Steffen Nensberg, 6. Magda Hirzel, Harry Feuchter, 8. Karl-Heinz Hirzel, 9. Else Burmeister, 10. Draga Jäger.
Clubmeister Motorrad wurde Carsten Kurz.

1994
Eine absolute Steigerung, die nicht mehr zu toppen war, erfuhr die Mannschaft des MSC beim Tauziehen am 12.08.1994: Sie erreichte den 1. Platz!!! Das gewonnene 30-Liter-Fassbier wurde zusammen mit Restbeständen von Würsten und Grillfleisch im Herbst vertilgt.
Das Rallye-Team Kurt Wallenwein/Reinhold Hetz wurde bei einem Lauf zur Rallye-Europameisterschaf in Transylvanien in der Stadt Mait Mare 6. im Gesamtklassement.
Beim ersten internationalen Opel-Treffen 1994 in Waldorf-Häslach haben MSC-Aktive als Streckenposten fungiert. Die ganze Gaudi wurde von Bubi (Sebastian Retzer) gefilmt.
Clubmeister Automobil wurde Dieter Reise.
Bei der Sparte Seifenkisten gewann Uwe Graf vor Kai Graf. 3. wurde Thomas Haslbeck, 4. Monika Durst gefolgt von Wolfgang Scheck, Sandro Zaffarano, Alexander Fries, Christian Wolff und Michael Auerhammer.
Clubmeister Motorrad wurde Carsten Kurz, der in Frankfurt den OMK-Pokal erhielt und eine Ehrenurkunde als deutscher Meister 1994 in der Klasse 250ccm.
Uwe Burmeister und Ingrid von Olnhausen-Feuchter wurde von der ONS aufgrund der guten Leistungen im Vorjahr ebenfalls nach Frankfurt eingeladen.
Bei der Tour de Topf (Rallye der Sieger) gewannen sie von 27 Teams den 2. Platz und damit eine Woche Urlaub in Portugal. Vom ADAC erhielten beide das silberne Sportabzeichen.

1995
1995 gab es einen Wechsel in der Vorstandschaft. Karl-Heinz Hirzel stellte sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Uwe Burmeister zog in seine Heimat Georgsmarienhütte, so dass auch dieser Posten auch neu besetzt werden musste. „Schorsch“ Georg Sihler musste aus gesundheitlichen Gründen das Amt des Haus-Wirtschaftsleiters abgeben. Auch die Kassenprüferin, Frau Margit Hübert, bat im Vorjahr auf Befreiung vom Amt.
Allen wurde herzlichst für die langjährige und intensive Arbeit für den MSC gedankt.
Neuer 1. Vorsitzender wurde Sebastian Retzer, 2. Vorsitzender Horst Dörr, 4. Beisitzer Harry Feuchter, Kasssenprüfer Frieder Jäger und Erich Schütz.
Am 12.01.1995 verstarb unser Gründungsmitglied Walter Kriwanek. Eine Abordnung es MSC begleitete ihn auf seinem letzten Gang.
Im Keller zur Kegelbahn wurde ein Country-Saloon, das „Golden Nugget“ in aufwändiger und zeitraubender Weise fertig gestellt. Die stilechte gute Stube ist genauso Schauplatz von Country-Konzerten wie von Familienfeiern. Eine sehr gute Leistung und Dank an alle.
Der Pfingstausflug wurde zum Herstausflug und führte 71 interessierte Ausflügler in die „Western-City“ nach Dasing bei Augsburg. Ein interessantes Programm den ganzen Tag über und ein 5-Gänge-Menü vom Planwagen schloss ein tollen Tag.
Bei der Jahresabschlussfeier konnte in der Sparte Seifenkisten ein deutscher Meister geehrt werden: Bastian Fries. Clubmeisterin wurde Monika Durst.
Als Motorradclubmeister konnte Carsten Kurz geehrt werden.
In der Sparte Automobilslalom gewann Max Haslbeck und bei Automobil-Rallye Uwe Burmeister.
Motorsportlich ein recht erfolgreiches Jahr!!!

1996
Am 08.05.1996 verstarb der Ehrenvorsitzende Kurt John.
Kurt Wallenwein wurden bei der Rumänien-Rallye (Rallye-Europameisterschaft) hervorragender 3.Uwe Burmeister schlug sich wacker bei der Havelland-Rallye in Berlin.

1997
Am 08.03.1997 startete unsere Jungend-Kartmannschaft in die neue Saison.
Erfreulich dass sieben neue Aktive dazu kamen, so dass die Mannschaft nun aus 16 jungen Rennfahrern bestand.
Mit 6 dieser Rennfans besuchte Ingrid von Olnhausen-Feuchter am 27.04.1997 den Hockenheim-Ring zum Rennen um den internationalen ADAC-Preis (Tourenwagen Challenge). Es wurden eifrig Autogramme gesammelt und auch der eine oder andere Rennfahrer ließ sich auf ein Schwätzle ein. Alle waren begeistert.
Das Seifenkistenrennen feierte 10-jähriges Jubiläum.
Das Clubzimmer wurde fachmännisch renoviert und umgestaltet.
Ein Debüt feierte der MSC mit einem Verkaufsstand auf dem Stammheimer Weihnachtsmarkt 2000.
Bewährt hat sich auch die Zusammenarbeit des MSC Stammheim mit dem Country- und Western-Club Stammheim.
So ist es möglich, größere Veranstaltungen zu bewältigen, da mehrere aktive Mitglieder zur Vereinsarbeit zur Verfügung stehen.
In den Jahren 1996, 1998 und 2000 waren die Freunde der Country-Musik eingeladen in dem schönen Biergarten beim MSC-Vereinsheim.
Da es sich ausschließlich um Benefiz-Veranstaltungen handelte, konnten gemeinnützige Einrichtungen z.B. Jugendfarm, Jugendhaus, Grund- und Hauptschule Stammheim, NOD und noch weitere Initiativen mit Spenden aus dem Erlös unterstützt werden.

1998/1999/2000
In den Jahren 1998 bis 2000 nahm die MSC-Jugend regelmäßig am ADAC-Zeltlager teil.
Durch die Teilnahme an den Seifenkisten- und Kartrennen bildete sich eine Jugendgruppe mit zur Zeit 15 Aktiven.
Clubmeister wurde 1997, 1998 und 1999 Robert Dörr. Amtierender Clubmeister ist Alexander Fries.
Die Kartrennen werden im gesamten Süddeutschen Raum veranstaltet und es wird um Platzierungen im ADAC- und Unterland-, Hohenlohe-, Odenwald-Pokal gefahren.

2001
Am 29.04.2001 veranstaltete der MSC das erste Kartrennen in Sindelfingen, das zum ADAC-Jugendkart-Pokal zählt. Es waren 120 Fahrer am Start.
Die Jugendarbeit wird im MSC sehr wichtig genommen, denn in der Jugend liegt die Zukunft.
Die Chronisten, die weder Zeit noch Mühe gescheut haben, sind nun am Ende der MSC-50iger Jahre angelangt.
Wie schon in der Präambel beschrieben, war es gar nicht so einfach, 50 Jahre MSC-Geschichte in Worte zu fassen. Doch wir denken, die wesentlichen Begebenheiten detailgetreu niedergeschrieben zu haben.
Was nicht erfasst wurde – und das ist gar nicht wenig – wissen nur diejenigen, die dabei gewesen sind.
Doch auch unter Freunden gibt es Geheimnisse wie ein altes Sprichwort heißt: Was ich nicht weiß, dass geht auch keinen anderen etwas an.
In der Hoffnung auf weitere 50 Jahre MSC-Stuttgart-Stammheim verbleiben die Chronisten wie folgt:
Dem MSC Stuttgart-Stammheim ein dreifaches
Gib Gas! Gib Gas! Gib Vollgas!

Gründungsmitglieder des MSC Stuttagrt-Sttammheim
Otto Bollinger
Heinz Girner
Kurt John
Karl Kiemle
Heinz Kienle
Walter Kriwanek
Josef Martinowski
Sebastian Retzer
Sigmund Schenk
Karl Schuler
Karl Seidel
Robert Seinetz
Georg Sihler
Hans Stegmaier

I. Vorsitzende des MSC Stuttgart-Stammheim

 

1951 – 1953

Erwin Bitter

1953 – 1957

Ruppert Brenner

1957 – 1962

Willi Massa

1962 – 1970

Karl Walz

1970 – 1977

Kurt John

1977 – 1987

Sebastian Retzer

1987 – 1989

Alexander Meisel

1989 – 1995

Karl-Heinz Hirzel

1995 - 2009

2009 -

Sebastian Retzer

Max Haslbeck